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Sanierung planen: Landesgesetze unbedingt beachten

Wer ein Haus oder eine Wohnung saniert, sollte nicht nur das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Blick haben. Auch die gesetzlichen Vorgaben der Bundesländer spielen eine immer größere Rolle. In einigen Ländern sind diese Regelungen inzwischen sogar strenger als das Bundesrecht – vor allem beim Heizungstausch und bei der Photovoltaik-Pflicht.

Tipp: Prüfen Sie vor Beginn der Sanierung, welche Regeln in Ihrem Bundesland gelten. So lassen sich teure Fehlentscheidungen vermeiden.

Dachsanierung: Wann eine Photovoltaik-Pflicht gilt

In vielen Bundesländern gibt es bereits eine Solar- bzw. Photovoltaik-Pflicht. Das bedeutet: Wird ein Dach umfassend saniert oder erneuert, muss häufig auch eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Weitere Bundesländer planen ähnliche Vorgaben in den kommenden Jahren. Ob und ab wann die Pflicht greift, hängt vom jeweiligen Landesrecht ab.

Heizung austauschen: Erneuerbare Energien oft vorgeschrieben

Auch beim Heizungstausch machen einige Bundesländer klare Vorgaben zum Einsatz erneuerbarer Energien – zusätzlich zum GEG.

  • Baden-Württemberg: Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) gilt beim Austausch der Heizung. Ein Teil der Wärme muss aus erneuerbaren Energien stammen – z. B. durch Solarthermie, Wärmepumpe oder zulässige Ersatzmaßnahmen.
  • Hamburg: Vergleichbare Anforderungen ergeben sich aus dem Hamburgischen Klimaschutzgesetz und müssen beim Einbau einer neuen Heizung beachtet werden.
  • Schleswig-Holstein: Entsprechende Regelungen stehen im Energiewende- und Klimaschutzgesetz und können beim Heizungstausch relevant sein.

Fazit: Vor der Sanierung informieren spart Geld und Ärger

Ob Dachsanierung, Heizungstausch oder energetische Modernisierung: Die Landesgesetze können entscheidend sein. Eine frühzeitige Prüfung der regionalen Vorschriften hilft, Fördermöglichkeiten besser zu nutzen und rechtliche Probleme zu vermeiden.


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